• Auch in schwierigen Zeiten für Sie erreichbar.


    Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Virus Covid-19 sind, die Kanzlei-Räumlichkeiten in Affalterbach vorübergehend geschlossen. Wir bitten darum, derzeit von persönlichen Besuchen oder Terminvereinbarungen abzusehen. Während dieser herausfordernden Zeit haben wir auf Remote-Arbeitsplätze umgestellt. Der Arbeitsablauf ist sichergestellt und das Kanzlei-Team bleibt für Ihre Anliegen und Beratung jederzeit per E-Mail oder während der Geschäftszeiten auch telefonisch erreichbar.

     

    Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Vertrauen

    Dietmar Leins & Gundula Seitz-Bubeck

     

Covid-19

Maßnahmen gegen die Corona-Krise

Initiativen gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Die Auswirkungen der behördlichen Bestimmungen, welche die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen sollen, haben die Wirtschaft erreicht. Mit voller Wucht und mit weit reichenden Folgen für die Konjunktur! Liquiditätsengpässe zwingen Unternehmen aller Branchen zu Kurzarbeit oder gar zu Entlassungen und behindern geplante Innovationen oder Entwicklungen. Investitionen werden reduziert und zurückgestellt. Das wirtschaftliche Klima ist von Unsicherheit geprägt, denn Gewerbetreibende sind derzeit kaum in der Lage, fundierte, zukunftsgerichtete Entscheidungen zu treffen.

Das Bundesfinanzministerium hat gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium einen umfassenden Schutzschild für Unternehmen und Beschäftigte errichtet. Dazu zählen milliardenschweren Hilfskredite und steuerliche Erleichterung, um die Liquidität zu erhalten, die Arbeitsplätze zu schützen und weitere Folgen für Unternehmen aller Größen und Branchen abzufedern

1. Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen

Unsicherheit und kurzfristige Störungen der Handelsströme sollen nicht dazu führen, dass Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Bundesregierung greift hier auf bewährte Instrumente zurück.

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  • Erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld durch Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10%.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Gewährung von Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.

 

2. Steuerliche Liquiditätshilfen

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Insgesamt wird den Unternehmen die Möglichkeit von Steuerstundungen in Milliardenhöhe gewährt.

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  • Erleichterte Gewährung von Stundungen bei Steuerzahlungen. Die Finanzbehörden stunden Steuern, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.
  • Steuervorauszahlungen können angepasst werden. Wenn klar ist, dass die Einkünfte im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, können Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge bis zum Jahresende 2020, solange der Steuerschuldner bei fälligen Zahlungen unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.
  • Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), ist die Generalzolldirektion angewiesen, den Steuerpflichtigen entsprechend entgegenzukommen.
  • Bei Steuern, für die das Bundeszentralamt für Steuern zuständig ist (z.B. Versicherungssteuer und Umsatzsteuer), ist die Behörde angewiesen, den Steuerpflichtigen entsprechend entgegenzukommen.

 

3. Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen

Viele wirtschaftlich gesunde Unternehmen geraten unverschuldet in Liquiditätsengpässe. Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um Unternehmen Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Mit diesen Mitteln können liquiditätsstärkende Kredite privater Banken mobilisiert werden.

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  • Lockerung der Bedingungen für KfW-Unternehmerkredite und ERP-Gründerkredite, indem Risikoübernahmen für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu 2 Mrd. Euro geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.
  • Für das Programm für größere Unternehmen wird die Umsatzgrenze auf 5 Mrd. Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70% erhöht. Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert.
  • Für Unternehmen mit mehr als 5 Mrd. Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung nach Einzelfallprüfung.
  • Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt. Der Bund erhöht seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10%, um die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter zu schultern. Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.
  • Das bislang auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen beschränkte Großbürgschaftsprogramm wird für Unternehmen außerhalb dieser Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Mio. Euro und mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80%.

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Infos & Links zur Bewältigung der Corona-Krise

Nachfolgend offizielle Informationen, Meldungen sowie Anträge, Formulare und Bescheinigungen, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie Berufspendler während der Corona-Krise Unterstützung beantragen können.
Egal ob Steuererleichterung, Erstattung von Arbeitgeberaufwendungen oder Zuschüsse, wir haben die wichtigsten Dokumente für Sie nach Bundesländern zusammengefasst.

Unterlagen des Bundes

Bundesfinanzministerium: Hilfen für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen

Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

Eckpunkte Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern angesichts der Corona-Epidemie

Handbuch betriebliche Pandemieplanung

 

Unterlagen des Bundeslands Baden-Württemberg

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Erleichterungen für vom Corona-Virus betroffene Steuerpflichtige (PDF)

Merkblatt Liquiditätskredit Staatsbank Baden-Württemberg (PDF)

Fakten Hilfsangebote für Unternehmen Staatsbank Baden-Württemberg (PDF)

 

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Aktuelle Ausgaben

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